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Hohe ZinsenDas Thema hohe Zinsen kann für den Verbraucher zum Vorteil sein, wenn er hohe Zinsen auf die festverzinslichen Wertpapiere und auf die Geldanlagen in Termin- oder Festgeld bekommt. Die Höhe der Zinsen, die gezahlt werden sind abhängig von der Marktlage und differieren dann noch von Bank zu Bank in Form von halben oder viertel Prozentpunkten von. Viele der Banken machen dann noch einen Unterschied in der Zinszahlung, der in Abhängigkeit von dem Kapitalbetrag ist, der vom Kunden angelegt wird.Das bedeutet beispielsweise beim Tagesgeld, dass dem Kunden auf eine Geldanlage von bis zu 20.000 Euro hohe Zinsen von 4,5 Prozent gezahlt werden und bei allem was über 20.000 Euro ist, fallen die Zinsen niedriger aus. Zu empfehlen ist es, sich ausgiebig zu informieren, welche Banken gerade hohe Zinsen im Angebot haben. Besonderen Einfluss haben hohe Zinsen auf die Erträge, wenn bei langfristigen Kapitalanlagen auch der Zinseszinseffekt ausgenutzt wird. Der persönliche Vermögensaufbau geht, wenn entsprechend hohe Zinsen gezahlt werden, wesentlich schneller. Da die Banken und Kreditinstitute in erster Linie mit dem Verleihen von Geld an Andere ihr Geld verdienen, werden sie immer für Einlagen niedrigere Zinsen zahlen, als sie für das Verleihen von Geld verlangen. Das ist Marktwirtschaft. Der Verbraucher sollte also sein Vermögen immer bei Banken anlegen, die eine entsprechend gute Verzinsung anbieten, das lässt sich heut leicht im Internet recherchieren, auch getrennt nach Anlagevorhaben. Verbraucher, die nicht ihr Geld anlegen wollen, sondern eher keines haben und einen entsprechenden Kredit benötigen, müssen, wenn sie das Geld von Banken leihen, für diesen Zeitraum Zinsen dafür bezahlen. Damit die Banken untereinander vergleichbar sind, müssen diese einheitlich den effektiven Jahreszins angeben, der die Kreditkosten ausdrückt. Im effektiven Jahreszins sind sowohl die Zinsen als auch die Bearbeitungsgebühren für einen Kredit enthalten, er drückt letztlich in Prozent die Kreditkosten aus, die dann tatsächlich in Euro abhängig sind, von der Kreditsumme. In der Regel bewerben die Banken ihre Kreditangebote mit niedrigen effektiven Jahreszinsen, machen diesen Zins aber abhängig von der persönlichen Bonität des Kreditnehmers und auch von der Laufzeit des Kredites. Daraus resultiert, dass Kreditsuchende, deren Bonitätsbewertung durch die Bank eher schwach ausfällt, mit hohen Zinsen rechnen müssen, die erheblich von dem beworbenen Angebot abweichen. Beispielsweise kann ein Kredit, der mit 3,99 Prozent Zinsen beworben wird für den Kunden bedeuten, dass er über eine Laufzeit von 84 Monaten bereits 11,99 Prozent zahlen müsste. Je höher die Zinsen sind, desto höher sind natürlich die Kreditkosten. Bevor ein Kredit aufgenommen wird, sollte grundsätzlich immer geprüft werden, inwieweit das wirklich notwendig ist. Wer als Verbraucher Rücklagen gebildet hat, sollte immer erst das Geld aus den Rücklagen für Anschaffungen verwenden, bevor er einen Kredit aufnimmt, für den hohe Zinsen zu zahlen sind. Es wird dem Verbraucher nur selten gelingen, einen Kredit aufzunehmen, bei dem die Zinszahlungen absolut weniger sind, als die Zinsen, die er für seine Geldanlage von den Banken bekommt. Das ist unter Umständen bei Autofinanzierungen, die mit 0,00 Prozent Zinsen angeboten werden und manchmal beim Kauf von Möbeln oder Elektronikartikeln möglich. Besonders problematisch sind hohe Zinsen, wenn Kreditnehmer ihre Verbindlichkeiten nicht mehr zurückzahlen können und der Bank die Raten schuldig bleiben, dann wächst aufgrund der Zinsen, der Schuldenberg automatisch an. |