Tagesgeld Konditionen

Die Tagesgeld Konditionen sind in den letzten Jahre kontinuierlich gestiegen und haben sich zu einem richtigen Renner bei der Geldanlage entwickelt. Tagesgeld-Anleger erhalten höhere Zinsen als auf dem normalen Girokonto oder auf dem Sparbuch, können außerdem täglich über ihr Geld verfügen, gehen kein Anlagerisiko ein und profitieren noch von weiteren Vorteilen eines Tagesgeldkontos.

Top-Zinsen und kaum Gebühren

Tagesgeld Konditionen bestehen zum einen aus dem Guthabenszinssatz und zum anderen aus den Gebühren. Die meisten Banken bieten die Kontoführung des Tagesgeldkontos jedoch preisfrei an - meistens online über das Internet-, so dass der Zinsgewinn komplett dem Anleger zufließt und nicht durch Extra-Kosten geschmälert wird. Anleger müssen lediglich den maximalen jährlichen steuerlichen Zinsfreibetrag von 801 Euro für Singles und 1602 Euro für Paare im Blick haben. Liegen die Zinseinkünfte darüber, behält die Bank 30 Prozent Zinsabschlagssteuer ein und führt diese an das Finanzamt ab. Grundsätzlich sind die Tagesgeld Konditionen variabel. Die Bank kann die Zinsen demzufolge täglich an die geänderte Marktlage anpassen. In der Praxis halten die meisten Finanzinstitute die Tagesgeld Konditionen jedoch über einen längeren Zeitraum konstant, so dass der Anleger die gleichen Vorteile hat, wie bei einer Festgeldanlage, die für den Anlagezeitraum fixe Zinssätze bietet.

Auf Neukunden-Angebote achten

Für Neukunden halten Banken Tagesgeld Konditionen bereit, die neben einem Basiszinssatz noch zusätzlich einen Bonus-Zinssatz beinhalten. Allerdings gilt der Bonuszinssatz nur für einen begrenzten Zeitraum, meistens ein halbes Jahr. Anleger, die immer die besten Zinsen für Ihr Geld suchen, sollten gezielt nach diesen Neukunden-Angeboten Ausschau halten. Durch das einfache Handling einer Kontoeröffnung beim Tagesgeld können Anleger nach dem Ende der Anlagedauer schnell wieder zu einer Bank mit dem höchsten Zinssatz wechseln.

Unterschiedliche Bedingungen für Tagesgeld Konditionen

Anleger sollten bei Tagesgeldanlagen auch auf besondere Bedingungen achten. Beispielsweise können Tagesgeld Konditionen nur für bestimmte Maximalanlagen gelten oder betragsmäßig gestaffelt sein. Bei einer maximalen Begrenzung des Anlagebetrages gelten die Tagesgeld Konditionen dann nur für eine bestimmte Anlagehöhe. Geldbeträge, die darüber hinaus gehen, werden mit einem sehr geringen Zinssatz oder überhaupt nicht verzinst. Gestaffelte Konditionen wiederum bieten dem Anleger die Möglichkeit, mit einer wachsenden Geldanlage auch höhere Zinsen zu bekommen. Beispielsweise macht es dann Sinn, immer wieder Beträge vom unverzinsten Girokonto auf das attraktiver verzinste Tagesgeldkonto zu transferieren.

Zinsen weiter verzinsen

Die Rendite von Tagesgeldanlagen lässt sich noch durch den Zinseszinseffekt steigern. Hintergrund ist die Verzinsung des gesamten Anlagebetrages zusammen mit den auf das Tagesgeldkonto überwiesenen Zinsen. Bei einer monatlichen Zinszahlungsweise kann der Zinseszinseffekt natürlich häufiger genutzt werden als nur bei einem vierteljährlichen Zinszahlungstermin.

Immer sinnvoll: Zinsen vergleichen

Die besten Tagesgeld Konditionen bieten erfahrungsgemäß die jungen Direktbanken über ihre Internet-Homepages. Sie zahlen Guthabenszinsen ab dem ersten Euro und verlangen damit keinen Mindesteinzahlungsbetrag. Wer sein Geld lieber bei seiner Hausbank anlegen möchte, hat nur die Möglichkeit, mit dem Berater über Sonderkonditionen zu verhandeln. Allerdings ist bei traditionellen Großbanken der Verhandlungsspielraum nicht besonders groß, so dass Anleger auch durch Sonderkonditionen selten an das Zinsniveau von Direktbanken herankommen. Auf jeden Fall empfiehlt sich vor einer Geldanlage ein Vergleich verschiedener Tagesgeld Konditionen, um das beste Angebot für das eigene Vermögen zu erhalten.

Für weitere Informationen schauen Sie mal bei MONETOS.de nach. Dort erhalten Sie Informationen rund um das Tagesgeld und Tagesgeldkonten.